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Ausgangslage

Seit der Gründung der Garage Kuhn im August 1968 wurden über 35 Lehrlinge für die Automobil-Branche ausgebildet. In den vergangenen Jahren wurde die spezifische Ausbildung im Betrieb immer schwieriger. Die Komplexität der Fahrzeugsysteme nahm stetig zu und die Platzverhältnisse in den Fahrzeugen für Messungen wurde immer kleiner. So haben wir uns entschieden, einen Schulungsmotor aufzubauen. In den nächsten Monaten nehmen wir Sie mit auf die Reise,
vom Fahrzeug zum Schulungsmotor.

Etappe 1, was wollen wir

In den ersten Gesprächen zwischen den Ausbildungsverantwortlichen wurden die Wünsche aller Beteiligten aufgenommen. So sollte der Schulungsmotor von allen Seiten her zugänglich sein, um die Bauteile der Start und Ladeanlage gut erreicht werden können. Da wir unseren Lernenden auch Fehler im Bereich der modernen Fahrzeugkommunikation einbauen möchten, sind wir auf ein Spenderfahrzeug mit CAN-Bus Technologie angewiesen, was bedeutet, dass das Fahrzeug nicht vor 2006 produziert wurde.

Etappe 2, die Suche

Nun begann die Suche nach einem passenden Fahrzeug und diese Suche war nicht einfach. Als erstes Kriterium spiel der Preis eine wichtige Rolle. Die Budgetobergrenze für das Spenderfahrzeug haben wir auf CHF 1500.- angesetzt. Die Qualität bei älteren Fahrzeugen in diesem Preissegment ist meistens auf einem tiefen Niveau. Dies war auch beim ersten Kandidaten der Fall.

Ein Corsa mit Jahrgang 2006 würde vom technischen Standpunkt wunderbar passen, doch der Zustand des Motors würde unser Budget definitiv sprengen. Das Fahrzeug wurde über längere Zeit ohne Kühlwasser bewegt, was zu einer Undichtigkeit im Motorinnern geführt hat.

Der zweit Corsa war ein Baujahr 2009. Top gepflegt mit wenigen Kilometern und spannendem 1.6 l Turbomotor. Das Problem bei diesem Kandidaten war der Preis. Durch einen Heckunfall wurde das Fahrzeug als Totalschaden abgegolten und auf einer Internetplattform an den Meistbietenden verkauft; keine Chance für uns.

Doch dann kam der dritte…

 

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